Reparaturkosten-Schutz

Reparaturkostenversicherung für dein Auto

Motor, Getriebe, Elektronik. Wenn die Herstellergarantie abgelaufen ist, trägst du jede Werkstatt-Rechnung selbst. Eine Reparaturkostenversicherung — auch Kfz-Reparaturversicherung oder Autoreparatur-Versicherung genannt — schließt die Lücke, ab 156 EUR pro Jahr.

Grundlagen

Was ist eine Reparaturkostenversicherung?

Eine Reparaturkostenversicherung ist eine eigenständige Police für dein Auto. Sie springt ein, wenn nach Vertragsbeginn ein plötzlicher technischer Defekt auftritt — an Motor, Getriebe oder Elektronik, je nach Tarif auch an weiteren Baugruppen wie Lenkung, Bremsen oder Klimaanlage. Du zahlst einen festen Jahresbeitrag und bekommst im Schadensfall die Werkstatt-Rechnung nach den Bedingungen deines Tarifs erstattet. Das ist wirtschaftlich relevant, weil ein durchschnittlicher Werkstatt-Schaden in Deutschland rund 1.975 € kostet — Motorschäden und Getriebeschäden liegen oft weit darüber.

Wichtig ist die Abgrenzung zu drei Begriffen, die ständig verwechselt werden. Die Gewährleistung ist eine gesetzliche Pflicht des Verkäufers für Mängel, die schon bei der Übergabe vorhanden waren — sie läuft nach ein bis zwei Jahren aus (mehr dazu im Ratgeber Garantie vs. Gewährleistung). Die Garantie ist ein freiwilliges Versprechen von Hersteller oder Händler, dessen Umfang frei gestaltbar ist — wie sich Herstellergarantie und unabhängige Absicherung unterscheiden, zeigt der Vergleich Autogarantie vs. Herstellergarantie.

Und die Kfz-Versicherung? Haftpflicht, Teil- und Vollkasko decken Unfälle, Diebstahl, Wild- und Elementarschäden — aber keinen technischen Defekt im normalen Betrieb. Ein Getriebe, das bei 90.000 km den Dienst quittiert, ist kein Kasko-Fall (was die Kfz-Versicherung leistet, liest du beim Kfz-Versicherungs-Rechner). Umgangssprachlich läuft der Reparaturkosten-Schutz auch unter Autogarantie, Gebrauchtwagengarantie oder Garantieverlängerung — technisch steckt dahinter fast immer eine Reparaturkostenversicherung.

Kurz gesagt: Gewährleistung und Garantie hängen am Kauf, die Kasko am Unfall — die Reparaturkostenversicherung schützt vor der teuren Werkstatt-Rechnung, wenn die Technik ohne Fremdeinwirkung ausfällt.
Warum vergleichen

Warum sich ein Vergleich lohnt

Auf den ersten Blick wirken Reparaturkosten-Tarife austauschbar: Alle versprechen Schutz für Motor, Getriebe und Elektronik. Die Unterschiede stecken in der Mechanik dahinter — wie erstattet wird (fester Prozentsatz oder Staffel nach Laufleistung), wie die Leistung gedeckelt ist (pro Jahr oder je Baugruppe) und welche Fahrzeuge überhaupt angenommen werden. Genau diese Punkte entscheiden im Schadensfall darüber, wie viel von der Rechnung du selbst trägst.

Ein günstiger Jahresbeitrag nützt wenig, wenn dein Auto knapp über der Annahmegrenze liegt oder die Erstattung bei hoher Laufleistung deutlich sinkt. Umgekehrt zahlst du beim teureren Tarif womöglich für eine Erstattungshöhe, die du bei einem jungen Fahrzeug mit wenig Kilometern gar nicht brauchst. Deshalb lohnt der direkte Vergleich entlang derselben Kriterien — Preis, Erstattung, Deckung, Grenzen, Wartezeit — statt eines Blicks nur auf die erste Zahl.

Als Versicherungsmakler zeigen wir dir beide Anbieter nebeneinander: REKOGA und Happysurance, mit denselben Achsen und ohne Rangfolge. Es gibt nicht den einen besten Tarif — es gibt den, der zu deinem Auto passt. Unsere Aufgabe ist, dass du das mit einem Blick erkennst und direkt online abschließen kannst.

Anbieter

Reparaturkosten-Tarife im Vergleich

Beide Tarife auf denselben Achsen: Preis, Stufen, Erstattung, Deckung, Wartezeit, E-Auto und Fahrzeuggrenzen. Den genauen Beitrag berechnet jeder Anbieter individuell.

Tarif-Vergleich
Bis 100 % Erstattung REKOGA ab 226,00 € /Jahr
Erweiterte Deckung inkl. Klima Happysurance Reparaturkosten ab 156,00 € /Jahr
Tarifstufen 3 Stufen (Maxx 50/75/100) 3 Stufen (Aktiv/Komfort/Premium)
Erstattung 50, 75 oder 100 % (je Tarif) Material gestaffelt (100–40 %), Lohn voll
Deckungssumme bis 10.000 € / Jahr 2.500–7.500 € je Baugruppe
Wartezeit 0–60 Tage (je Tarif) 30 Tage
E-Auto / Hybrid inkl. (Akku-Schutz) eigener E-Auto-Tarif
Fahrzeug bis bis 15 J / 250.000 km / 300 kW bis 10 Jahre / 200.000 km
Abschluss ja, über uns ja, über Partner
Die Kriterien

Sechs Punkte, nach denen du vergleichen solltest

Damit der Vergleich nicht beim Jahresbeitrag stehen bleibt, hier die sechs Kriterien, die im Schadensfall den Unterschied machen. Jedes davon kann dich am Ende mehr kosten oder mehr sparen als der Beitragsunterschied zwischen den Tarifen.

  • Preis. Happysurance startet bei 156 € pro Jahr, REKOGA bei 226 €. Der Einstiegspreis gilt jeweils für die kleinste Stufe — mit mehr Erstattung oder mehr Baugruppen steigt der Beitrag. Vergleiche also Stufen mit ähnlichem Umfang, nicht nur die Ab-Preise.
  • Erstattungslogik. REKOGA erstattet je Stufe pauschal 50, 75 oder 100 % auf Material und Lohn. Happysurance zahlt den Lohn immer voll, staffelt aber das Material nach Laufleistung: 100 % bis 50.000 km, danach absteigend von 90 bis 40 %. Bei hoher Laufleistung ist das der entscheidende Unterschied.
  • Deckungssumme. REKOGA deckelt die Leistung bei 10.000 € pro Jahr über alle Schäden hinweg. Happysurance deckelt je Baugruppe: 2.500 € (Aktiv), 5.000 € (Komfort) oder 7.500 € (Premium) für die gesamte Laufzeit. Zwei verschiedene Systeme — welches besser passt, hängt vom erwarteten Schadensbild ab.
  • Fahrzeuggrenzen. Happysurance nimmt Pkw bis 3,5 t, 2–6 Zylinder und 225 kW an — bis 10 Jahre und 200.000 km. REKOGA geht weiter: Pkw bis 4,0 t, bis 15 Jahre, 250.000 km und 300 kW, am oberen Limit allerdings nur noch als Maxx 50. Prüfe zuerst, ob dein Auto überhaupt in beide Raster passt.
  • Wartezeit. Bei Happysurance gilt einheitlich 30 Tage. Bei REKOGA hängt sie von der Stufe ab: 0, 30 oder 60 Tage — und endet vorzeitig, sobald du 500 bzw. 1.000 km gefahren bist. Wer sofort Schutz braucht, achtet auf diesen Punkt.
  • E-Auto und Hybrid. REKOGA schließt Elektro- und Hybridfahrzeuge im normalen Tarif ein, inklusive Akku-Schutz ab mehr als 75 % Kapazitätsverlust. Happysurance führt einen eigenen E-Auto-Tarif mit angepasstem Bauteilkatalog. Beide Wege funktionieren — die Logik dahinter ist verschieden.
Alle sechs Punkte zeigt unsere Tabelle auf einen Blick. Zum Tarif-Vergleich →
Partner

REKOGA Reparaturkostenversicherung

REKOGA vermittelt den Tarif „Maxx" der EUROPA Versicherung AG — drei Stufen, klare Erstattungslogik, direkter Online-Abschluss über uns.

Das Modell ist bewusst einfach: Alle drei Stufen — Maxx 50, Maxx 75 und Maxx 100 — versichern dieselben Bauteile an Motor, Getriebe, Elektronik und Antriebsstrang. Sie unterscheiden sich im Erstattungssatz (50, 75 oder 100 % auf Material und Lohn) und in der Wartezeit (0, 30 oder 60 Tage, vorzeitig beendet nach 500 bzw. 1.000 km). Die Jahres-Höchstleistung liegt in allen Stufen bei 10.000 € inklusive Mehrwertsteuer.

Die Stärke liegt in den Annahmegrenzen: Pkw bis 4,0 t, bis 15 Jahre / 250.000 km / 300 kW — damit versichert REKOGA auch Fahrzeuge, die anderswo längst herausfallen, etwa ältere Gebrauchte oder stark motorisierte Modelle. Elektro- und Hybridfahrzeuge sind im normalen Tarif enthalten, die Antriebsbatterie ist bei mehr als 75 % Kapazitätsverlust geschützt. Am oberen Limit der Grenzen ist nur noch Maxx 50 wählbar.

  • Ab 226 € pro Jahr, drei Stufen mit 50 / 75 / 100 % Erstattung auf Material und Lohn
  • Jahres-Höchstleistung 10.000 € inklusive Mehrwertsteuer
  • Pkw bis 4,0 t, bis 15 Jahre / 250.000 km / 300 kW — E-Auto und Hybrid inklusive
  • Direkt-Abschluss online über unseren Partner-Link
Zur REKOGA Anbieter-Seite →
Digital-Marke

Happysurance Reparaturkostenversicherung

Happysurance ist die Digital-Marke der RheinLand Versicherungsgruppe (Abwicklung: Credit Life AG) — günstiger Einstieg, drei Stufen mit wachsendem Umfang.

Die drei Stufen Aktiv, Komfort und Premium unterscheiden sich im Umfang der versicherten Baugruppen: Aktiv deckt den Kern aus Motor, Getriebe und Achsgetriebe, Komfort ergänzt Lenkung, Bremsen, Elektrik und Klimaanlage, Premium zusätzlich Fahrassistenzsysteme. Je Baugruppe gilt ein Deckel von 2.500, 5.000 oder 7.500 € für die gesamte Laufzeit — die Wartezeit beträgt in allen Stufen 30 Tage.

Bei der Erstattung solltest du die Staffel kennen: Die Lohnkosten werden immer zu 100 % übernommen, die Materialkosten nach Laufleistung gestaffelt — 100 % bis 50.000 km, danach sinkt der Satz schrittweise von 90 auf bis zu 40 %. Für ein junges Auto mit wenig Kilometern ist das praktisch Vollerstattung; bei hoher Laufleistung wächst dein Eigenanteil am Material. Versicherbar sind Pkw bis 3,5 t, bis 10 Jahre / 200.000 km (2–6 Zylinder, bis 225 kW); für Elektroautos gibt es einen eigenen E-Auto-Tarif.

  • Ab 156 € pro Jahr, drei Stufen: Aktiv, Komfort, Premium
  • Deckung je Baugruppe: 2.500 / 5.000 / 7.500 € — Lohn 100 %, Material nach km gestaffelt (100→40 %)
  • Pkw bis 3,5 t, bis 10 Jahre / 200.000 km — eigener Tarif für E-Autos
  • Direkt-Abschluss online über den Partner
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Orientierung

Welcher Tarif passt zu dir?

Es gibt nicht den einen besten Tarif, sondern den, der zu deinem Auto passt. Drei typische Profile als Orientierung:

Jüngerer Gebrauchter, wenig Kilometer

Bei einem Auto unter 10 Jahren und unter 200.000 km spielt Happysurance seine Stärke aus: günstiger Einstieg ab 156 € pro Jahr — und unterhalb von 50.000 km greift die Material-Staffel noch mit 100 %. Ab Komfort ist auch die Klimaanlage dabei.

→ Happysurance ansehen

Älteres oder stärkeres Fahrzeug

Über 10 Jahre, über 200.000 km oder mehr als 225 kW? Dann führt der Weg zu REKOGA: Angenommen werden Pkw bis 15 Jahre, 250.000 km und 300 kW — mit fester Erstattung auf Material und Lohn statt km-Staffel. Am oberen Limit als Maxx 50.

→ REKOGA ansehen

E-Auto oder Hybrid

Beide Anbieter versichern Stromer — mit je eigener Logik: Bei REKOGA sind E-Auto und Hybrid im normalen Tarif enthalten, inklusive Akku-Schutz ab 75 % Kapazitätsverlust. Happysurance bietet einen eigenen E-Auto-Tarif mit angepasstem Bauteilkatalog. Vergleiche beide für dein Modell.

→ E-Auto-Ratgeber lesen
Vor dem Abschluss

Worauf du in den Bedingungen achten solltest

Bevor du abschließt, lohnt ein Blick in die Versicherungsbedingungen — sie sind kürzer, als viele denken, und genau dort steht, was im Ernstfall zählt. Diese sieben Punkte entscheiden, ob ein Tarif hält, was der Preis verspricht:

  • Wartezeit. Schäden in den ersten Wochen nach Abschluss sind nicht versichert — bei Happysurance 30 Tage, bei REKOGA je nach Stufe 0 bis 60 Tage (endet vorzeitig nach 500 bzw. 1.000 km). Plane den Abschluss also nicht erst, wenn das Auto schon Geräusche macht.
  • Erstattungsstaffel. Prüfe, ob der Erstattungssatz fix ist (REKOGA: 50 / 75 / 100 % auf Material und Lohn) oder nach Laufleistung sinkt (Happysurance: Lohn voll, Material 100→40 %). Rechne mit dem km-Stand, den dein Auto beim Schaden haben wird — nicht mit dem heutigen.
  • Deckelung der Leistung. 10.000 € pro Jahr (REKOGA) und 2.500 bis 7.500 € je Baugruppe (Happysurance) sind zwei verschiedene Systeme. Überlege, welches Schadensbild bei deinem Auto wahrscheinlicher ist — ein großer Einzelschaden oder mehrere kleinere.
  • Wartungsnachweis. Beide Tarife setzen voraus, dass du die Wartungsintervalle des Herstellers einhältst. Hebe Rechnungen und Servicenachweise auf — fehlende Wartung ist einer der häufigsten Gründe für Kürzungen.
  • Freigabe vor der Reparatur. Beauftrage die Werkstatt nicht auf eigene Faust: Die Bedingungen verlangen üblicherweise, dass der Schaden erst gemeldet und die Reparatur (mit Kostenvoranschlag) freigegeben wird, bevor geschraubt wird.
  • Verschleiß-Ausschluss. Bremsbeläge, Kupplungsbeläge, Reifen und andere Teile, die sich planmäßig abnutzen, sind nicht versichert. Die Grenze zwischen plötzlichem Defekt und Verschleiß definiert das Bedingungswerk — lies die Liste der versicherten Bauteile genau.
  • Laufzeit und Kündigung. Happysurance läuft 12 Monate, REKOGA je nach Wahl 12 bis 36 Monate. Prüfe, wie sich der Vertrag verlängert und mit welcher Frist du kündigen kannst — vor allem, wenn du planst, das Auto zu verkaufen.

Maßgeblich sind die jeweiligen Versicherungsbedingungen. Dieser Überblick ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall.

Unsicher, welcher Tarif zu deinem Auto passt? Tarife vergleichen →
Im Ernstfall

Der Schadensfall: Schritt für Schritt

Egal für welchen Anbieter du dich entscheidest — der Ablauf im Schadensfall ist ähnlich. So gehst du vor:

  1. Fahrzeug stehen lassen. Bei einem plötzlichen Defekt nicht weiterfahren — Folgeschäden durch Weiterbetrieb können die Erstattung gefährden.
  2. Schaden melden. Den Defekt zeitnah beim Versicherer melden — über uns oder direkt beim Anbieter, mit Vertragsnummer und Fahrzeugdaten.
  3. Kostenvoranschlag einholen. Die Werkstatt erstellt eine Diagnose und einen Kostenvoranschlag. Erst nach Freigabe durch den Versicherer wird repariert.
  4. Reparatur und Abrechnung. Nach der Freigabe repariert die Werkstatt; die Erstattung richtet sich nach deinem Tarif — Erstattungssatz, Staffel und Deckel.
  5. Wir begleiten dich. Bei Rückfragen, Kürzungen oder Problemen bleiben wir als Makler an deiner Seite — den ganzen Ablauf findest du im Ratgeber Schadensfall.
Begriffe

Reparaturversicherung, Kfz-Reparaturversicherung, Autoreparatur-Versicherung: ein Schutz, viele Namen

Ob du nach einer Reparaturversicherung, einer Kfz-Reparaturversicherung oder einer Autoreparatur-Versicherung suchst — gemeint ist immer dasselbe Produkt: die Reparaturkostenversicherung. Die Namen variieren je nach Anbieter und Suchgewohnheit, die Mechanik dahinter nicht: fester Jahresbeitrag, Erstattung der Werkstatt-Rechnung bei plötzlichem technischem Defekt nach Vertragsbeginn. Alles auf dieser Seite — Vergleich, Kriterien, Bedingungen — gilt deshalb für alle diese Begriffe gleichermaßen.

Zwei weitere Namen tauchen oft auf. Die Motor- und Getriebeversicherung beschreibt schlicht den Kern der Deckung: Motor, Getriebe und Elektronik stehen bei beiden Partnern im Zentrum des Schutzes. Und die Autokrankenversicherung ist ein umgangssprachliches Bild — eine „Krankenversicherung fürs Auto" —, hinter dem ebenfalls die Reparaturkostenversicherung steckt. Lass dich von der Begriffsvielfalt also nicht verunsichern: REKOGA und Happysurance decken genau den Schutz ab, den du oben im Vergleich siehst.

Häufige Fragen

Was du zur Reparaturkostenversicherung wissen solltest

Was kostet eine Reparaturkostenversicherung?

Happysurance startet bei 156 € pro Jahr, REKOGA bei 226 € pro Jahr. Der genaue Beitrag hängt von deinem Fahrzeug (Alter, Laufleistung, Motorisierung) und der gewählten Tarifstufe ab — höhere Erstattung oder mehr versicherte Baugruppen kosten entsprechend mehr. Beide Anbieter berechnen den Preis individuell im Online-Rechner.

Was ist der Unterschied zur Garantie und zur Gewährleistung?

Die Gewährleistung ist eine gesetzliche Pflicht des Verkäufers für Mängel, die schon beim Kauf vorhanden waren. Eine Garantie ist ein freiwilliges Versprechen von Hersteller oder Händler. Die Reparaturkostenversicherung ist eine eigenständige Police eines Versicherers: Sie deckt plötzliche technische Defekte nach Vertragsbeginn — unabhängig davon, wo du das Auto gekauft hast.

Garantie vs. Gewährleistung →

Zahlt nicht meine Kfz-Versicherung den Motorschaden?

Nein. Haftpflicht, Teil- und Vollkasko decken Unfälle, Diebstahl, Wildschäden und Elementarereignisse — aber keinen technischen Defekt im normalen Betrieb. Ein Getriebe, das ohne Fremdeinwirkung ausfällt, ist kein Kasko-Fall. Genau diese Lücke schließt die Reparaturkostenversicherung.

Welche Bauteile sind versichert?

Motor und Getriebe sind bei beiden im Kern versichert. Elektronik deckt REKOGA in allen Maxx-Stufen ab; bei Happysurance startet die Stufe Aktiv mit Motor, Getriebe und Achsgetriebe — Lenkung, Bremsen, Elektrik und Klimaanlage kommen ab Komfort hinzu, Fahrassistenzsysteme in Premium. Bei REKOGA versichern alle drei Maxx-Stufen dieselben Bauteile — die Stufen unterscheiden sich in der Erstattungshöhe, nicht im Umfang.

Wie funktioniert die Erstattung bei REKOGA?

REKOGA Maxx erstattet je nach Stufe 50, 75 oder 100 % der Reparaturkosten — und zwar einheitlich auf Material und Lohn. Die Jahres-Höchstleistung liegt in allen Stufen bei 10.000 € inklusive Mehrwertsteuer. Ein Beispiel: Bei einer Rechnung über 2.000 € erstattet Maxx 100 die vollen 2.000 €, Maxx 50 die Hälfte.

REKOGA im Detail →

Was bedeutet die Material-Staffel bei Happysurance?

Happysurance erstattet die Lohnkosten immer zu 100 %. Die Materialkosten werden nach der Laufleistung deines Autos gestaffelt: 100 % bis 50.000 km, danach sinkt der Satz schrittweise von 90 auf bis zu 40 %. Je mehr Kilometer dein Auto gelaufen ist, desto höher dein Eigenanteil am Material. Zusätzlich gilt je Baugruppe ein Deckel von 2.500, 5.000 oder 7.500 € — je nach Tarifstufe.

Happysurance im Detail →

Bis zu welchem Fahrzeugalter kann ich abschließen?

Happysurance versichert Pkw bis 3,5 t mit 2 bis 6 Zylindern und bis 225 kW — bis 10 Jahre ab Erstzulassung und 200.000 km. REKOGA nimmt Pkw bis 4,0 t an, bis 15 Jahre, 250.000 km und 300 kW; am oberen Limit ist allerdings nur noch die Stufe Maxx 50 wählbar. Für ältere oder stärker motorisierte Fahrzeuge ist REKOGA damit oft der einzige der beiden Wege.

Gibt es eine Wartezeit nach dem Abschluss?

Bei Happysurance gilt in allen drei Stufen eine Wartezeit von 30 Tagen. Bei REKOGA hängt sie von der Stufe ab: Maxx 50 startet ohne Wartezeit, Maxx 75 mit 30 und Maxx 100 mit 60 Tagen — die Wartezeit endet vorzeitig, sobald du seit Vertragsbeginn 500 bzw. 1.000 km gefahren bist. Schäden, die in der Wartezeit auftreten, sind nicht versichert.

Sind E-Autos und Hybride versichert?

Ja, bei beiden — aber unterschiedlich gelöst. Bei REKOGA sind Elektro- und Hybridfahrzeuge im normalen Maxx-Tarif enthalten, inklusive Akku-Schutz: Die Antriebsbatterie ist versichert, wenn sie mehr als 75 % ihrer Kapazität verliert. Happysurance führt für Elektroautos einen eigenen E-Auto-Tarif mit angepasstem Bauteilkatalog.

E-Auto-Batterie und Garantie →

Was ist nicht versichert?

Verschleißteile wie Bremsbeläge, Kupplung oder Reifen, planmäßige Wartung und Inspektionen, Unfallschäden (Fall für die Vollkasko) sowie Defekte, die schon vor Vertragsbeginn oder in der Wartezeit bestanden. Außerdem knüpfen beide Tarife den Schutz an Bedingungen — etwa die Einhaltung der Wartungsintervalle. Maßgeblich sind immer die Versicherungsbedingungen.

Lohnt sich eine Reparaturkostenversicherung überhaupt?

Ein durchschnittlicher Werkstatt-Schaden kostet in Deutschland rund 1.975 € — Motor- und Getriebeschäden gehen oft weit darüber hinaus. Dem stehen Jahresbeiträge ab 156 bzw. 226 € gegenüber. Ob sich das für dich rechnet, hängt von Fahrzeugalter, Technik und deiner Rücklage ab: Wer eine vierstellige Rechnung problemlos stemmen kann, braucht den Schutz weniger dringend als jemand, den sie kalt erwischen würde.

Die ehrliche Rechnung →

Gibt es eine Versicherung für Autoreparaturen?

Ja — sie heißt Reparaturkostenversicherung. Sie übernimmt nach Vertragsbeginn die Werkstatt-Rechnung bei plötzlichen technischen Defekten an Motor, Getriebe oder Elektronik, je nach Tarif auch an weiteren Baugruppen. Unsere beiden Partner bieten sie direkt online an: Happysurance ab 156 € pro Jahr, REKOGA ab 226 € pro Jahr.

Was ist eine Autokrankenversicherung?

Ein umgangssprachlicher Begriff — gemeint ist eine „Krankenversicherung fürs Auto", also die Reparaturkostenversicherung. Ein offizielles Versicherungsprodukt mit diesem Namen gibt es nicht, das Bild passt aber: Du zahlst einen festen Jahresbeitrag, und wenn die Technik ausfällt, übernimmt die Police die Werkstatt-Rechnung nach den Bedingungen deines Tarifs.

Was deckt eine Motor- und Getriebeversicherung?

Motor- und Getriebeversicherung ist kein eigenes Produkt, sondern beschreibt die Kern-Deckung der Reparaturkostenversicherung: Motor und Getriebe sind bei beiden Partnern versichert. Elektronik deckt REKOGA in allen Maxx-Stufen ab; bei Happysurance startet die Stufe Aktiv mit Motor, Getriebe und Achsgetriebe — Elektrik, Lenkung, Bremsen und Klimaanlage kommen ab Komfort hinzu, Fahrassistenzsysteme in Premium.

Kann ich direkt online abschließen — und wer hilft im Schadensfall?

Beide Tarife schließt du direkt online ab: REKOGA über unseren Partner-Link zum Tarifrechner, Happysurance über die Abschlussstrecke des Anbieters. Wir als Versicherungsmakler bleiben dein Ansprechpartner — auch im Schadensfall begleiten wir dich, ohne Mehrkosten.

So läuft der Schadensfall →

Direkt zum Tarif

Zwei Wege zu deinem Reparaturkosten-Schutz

Happysurance ab 156 € pro Jahr, REKOGA ab 226 € pro Jahr — beide direkt online abschließbar. Wähle den Tarif, der zu deinem Auto passt, oder frag uns, wenn du unsicher bist.