1.975 EUR pro Schaden. Schutz ab 156 im Jahr.
Motor, Getriebe, Elektronik. Nach Ablauf der Herstellergarantie wird jede Reparatur teuer. Eine Reparaturkostenversicherung schließt die Lücke. Ab 156 EUR pro Jahr.
Was ist eine Reparaturkostenversicherung?
Eine Reparaturkostenversicherung ist eine eigenständige Police für dein Auto. Sie springt ein, wenn nach Ablauf der Herstellergarantie ein plötzlicher technischer Defekt auftritt — an Motor, Getriebe oder Elektronik, je nach Tarif auch an weiteren Baugruppen wie der Klimaanlage. Du zahlst einen festen Jahresbeitrag und bekommst im Schadensfall die Reparaturkosten nach den Bedingungen deines Tarifs erstattet.
Wichtig ist die Abgrenzung zur Kfz-Versicherung: Haftpflicht, Teil- und Vollkasko decken Unfälle, Diebstahl und Elementarschäden — aber keinen technischen Defekt im normalen Betrieb. Ein Getriebe, das bei 90.000 km den Dienst quittiert, ist kein Kasko-Fall. Umgangssprachlich läuft der Schutz auch unter Autogarantie, Anschlussgarantie oder Garantieverlängerung — technisch steckt dahinter fast immer eine Reparaturkostenversicherung.
Praktisch funktioniert das so: Du wählst eine Tarifstufe, die über Erstattungshöhe und Leistungsumfang entscheidet — bei REKOGA heißen die Stufen Maxx 50, 75 und 100, bei Happysurance Aktiv, Komfort und Premium. Beide Tarife lassen sich online abschließen und gelten in Deutschland; bei REKOGA bist du zusätzlich vorübergehend in Europa geschützt, bei Happysurance bis zu drei Monate im EU-Ausland.
Reparaturkosten steigen mit dem Fahrzeug-Alter
Ein durchschnittlicher Werkstatt-Schaden kostet in Deutschland rund 1.975 EUR. Bei den großen Baugruppen wird es schnell teurer: Eine Getriebe-Instandsetzung liegt häufig bei 1.500–4.000 EUR, ein Turbolader bei 1.500–4.000 EUR, ein Austauschmotor bei 3.000–10.000 EUR und mehr.
Premium-Marken wie BMW, Mercedes oder Audi liegen oft deutlich über dem Durchschnitt — und je mehr Elektronik im Auto steckt, desto mehr Bauteile können ausfallen.
Die Herstellergarantie deckt typischerweise nur die ersten 2 bis 3 Jahre. Danach trägst du jede Reparatur selbst — genau in der Phase, in der Defekte statistisch wahrscheinlicher werden.
Die Kfz-Versicherung hilft hier nicht weiter: Technische Defekte ohne Unfall sind kein Kasko-Fall. Eine Reparaturkostenversicherung schließt diese Lücke gegen einen Jahresbeitrag ab 156 EUR.
Dazu kommt die Planbarkeit: Ein Defekt kündigt sich nicht an und trifft selten in dem Monat, in dem gerade Geld übrig ist. Mit einem festen Jahresbeitrag machst du aus einem unkalkulierbaren Einzelrisiko eine kalkulierbare Größe.
Reparaturkosten sind Schätzwerte auf Basis üblicher Werkstattdaten. Tatsächliche Kosten variieren je nach Fahrzeug, Werkstatt, Region und Schadensbild.
Garantie, Gewährleistung, Versicherung: was wann greift
In den ersten Jahren bist du mehrfach abgesichert: Die Herstellergarantie deckt Defekte typischerweise 2 bis 3 Jahre ab Erstzulassung, manche Marken länger. Parallel haftet der Verkäufer über die gesetzliche Gewährleistung für Mängel, die schon bei der Übergabe bestanden. Beides läuft irgendwann aus — und Kulanz nach Garantieablauf ist eine freiwillige Ausnahme, kein Anspruch, auf den du bauen kannst.
Beim Gebrauchtwagen ist die Lücke noch größer: Die Gewährleistung des Händlers darf hier auf ein Jahr verkürzt werden, beim Privatkauf lässt sie sich sogar komplett ausschließen. Eine Gebrauchtwagengarantie des Händlers hilft nur, solange sie läuft — und viele Gebrauchte werden ganz ohne Garantie verkauft.
Ab diesem Punkt übernimmt nur noch eine Reparaturkostenversicherung das Defekt-Risiko. Sie ist herstellerunabhängig, hat eigene Bedingungen und lässt sich auch für Gebrauchtwagen abschließen, die nie eine Anschlussgarantie vom Händler hatten. Wie sie sich von der Werksgarantie unterscheidet, zeigt der direkte Vergleich.
Allgemeine Darstellung — sie ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall.
Was eine Reparaturkostenversicherung abdeckt
Je nach Tarif und Anbieter sind die folgenden Baugruppen versichert. Maßgeblich sind immer die Bedingungen des jeweiligen Tarifs.
- Motor Plötzliche Defekte an fest verbauten Teilen — etwa Zylinderkopf, Steuerkette, Zahnriemen, Ölkreislauf-Innenteile oder Turbolader (je nach Tarif).
- Getriebe Schalt-, Automatik- und Doppelkupplungsgetriebe inklusive der teuren Steuerungs- und Hydraulikkomponenten.
- Elektronik Steuergeräte, Sensoren und elektronische Bauteile — der häufigste Kostentreiber bei modernen Fahrzeugen.
- Erweiterte Baugruppen Je nach Anbieter und Stufe zusätzlich Bereiche wie die Klimaanlage — bei Happysurance ist Klima bereits im Leistungsumfang enthalten.
- E-Auto und Hybrid Bei REKOGA im Tarif eingeschlossen, inklusive Akku-Schutz bei über 75 Prozent Kapazitätsverlust. Happysurance bietet einen eigenen E-Auto-Tarif. Mehr dazu: E-Auto-Batterie-Garantie.
Die Tarifstufen setzen dabei unterschiedlich an: Bei REKOGA bestimmen Maxx 50, 75 und 100 die Erstattungshöhe (50, 75 oder 100 Prozent von Material und Lohn), bei Happysurance wachsen mit Aktiv, Komfort und Premium der Leistungsumfang und die Deckelung je Baugruppe von 2.500 auf 7.500 EUR. Der genaue Bauteil-Katalog steht in den Bedingungen der jeweiligen Stufe.
Was nicht versichert ist
Damit du keine falschen Erwartungen hast — diese Fälle sind branchenweit ausgeschlossen oder gehören in eine andere Versicherung:
- Verschleiß: Bremsbeläge, Kupplungsbeläge, Reifen und andere Teile, die sich planmäßig abnutzen, trägst du selbst.
- Wartung und Inspektion: Ölwechsel, Service-Termine und Pflege sind keine versicherten Schäden — sie sind sogar Voraussetzung dafür, dass der Schutz greift.
- Unfallschäden: Kollisionen sind ein Fall für die Vollkasko, nicht für die Reparaturkostenversicherung.
- Tierbiss und Marderschaden: Dafür ist die Teilkasko zuständig — Details im Ratgeber Marderschaden.
- Bereits vorhandene Schäden: Defekte, die vor Abschluss oder innerhalb der Wartezeit auftreten, sind nicht versicherbar.
Die Grenze zwischen plötzlichem Defekt und Verschleiß zieht der Versicherer anhand der Bedingungen — deshalb lohnt vor dem Abschluss der Blick in den Bauteil-Katalog deiner Tarifstufe. Welche Ausschlüsse genau gelten, steht in den Versicherungsbedingungen des jeweiligen Tarifs.
Wann sich der Schutz lohnt und wann nicht
Eine Reparaturkostenversicherung lohnt sich vor allem, wenn dein Auto gerade aus der Herstellergarantie läuft und du es noch mehrere Jahre fahren willst. Auch beim Gebrauchtwagenkauf ohne Händlergarantie ist sie sinnvoll — und generell bei Fahrzeugen mit teurer Technik: Automatikgetriebe, Turbolader, viel Elektronik. Genau dort liegen die Reparaturen, die vierstellig werden.
Weniger sinnvoll ist der Schutz, wenn dein Auto über den Annahmegrenzen liegt oder sein Zeitwert so niedrig ist, dass sich eine große Reparatur ohnehin nicht mehr rechnen würde. Auch wer für Reparaturen ausreichend Rücklagen hat und das Risiko bewusst selbst trägt, braucht keine Police. Zur Orientierung: Happysurance nimmt Pkw bis 3,5 t, bis 10 Jahre / 200.000 km an, REKOGA Pkw bis 4,0 t, bis 15 Jahre / 250.000 km / 300 kW — beide gelten für zukünftige Defekte, nicht für bestehende Schäden.
Beim Zeitpunkt gilt: Je früher, desto besser. Abgeschlossen wird der Schutz, solange das Auto gesund ist — ein Defekt, der sich bereits abzeichnet, ist nicht versicherbar, und nach Abschluss läuft je nach Tarif erst eine Wartezeit von bis zu 60 Tagen. Wer bis zum ersten Warnsymbol wartet, hat die Entscheidung faktisch schon getroffen: gegen den Schutz.
Was die Versicherung kostet
Der Beitrag richtet sich nach Fahrzeug, Alter, Laufleistung und der gewählten Tarifstufe. Entscheidend ist nicht nur der Preis, sondern das Verhältnis zur Leistung: REKOGA erstattet je nach Stufe 50 bis 100 Prozent von Material und Lohn bis 10.000 EUR pro Jahr, Happysurance zahlt den Lohn voll und staffelt das Material nach Laufleistung, gedeckelt je Baugruppe. Welche Logik besser zu deinem Auto passt, hängt vor allem vom Kilometerstand ab.
Eine Faustregel für den Vergleich: Bei niedriger Laufleistung profitierst du von der vollen Material-Erstattung der Happysurance-Staffel, bei höherem Kilometerstand kann die feste Quote von REKOGA — insbesondere Maxx 100 mit 100 Prozent — die verlässlichere Rechnung sein. Rechne im Zweifel beide Tarifrechner mit deinen Fahrzeugdaten durch; der Aufwand liegt bei wenigen Minuten.
Reparaturkostenversicherung im direkten Vergleich
Reparaturkosten-Tarife der beiden Hauptanbieter. Weitere Spezial-Tarife (Mini-Kasko, Selbstbehalt, GAP Leasing) findest du im Detail-Vergleich.
| Tarif-Vergleich | Bis 100 % Erstattung REKOGA ab 226,00 € /Jahr | Erweiterte Deckung inkl. Klima Happysurance Reparaturkosten ab 156,00 € /Jahr |
|---|---|---|
| Tarifstufen | 3 Stufen (Maxx 50/75/100) | 3 Stufen (Aktiv/Komfort/Premium) |
| Erstattung | 50, 75 oder 100 % (je Tarif) | Material gestaffelt (100–40 %), Lohn voll |
| Deckungssumme | bis 10.000 € / Jahr | 2.500–7.500 € je Baugruppe |
| Wartezeit | 0–60 Tage (je Tarif) | 30 Tage |
| E-Auto / Hybrid | inkl. (Akku-Schutz) | eigener E-Auto-Tarif |
| Fahrzeug bis | bis 15 J / 250.000 km / 300 kW | bis 10 Jahre / 200.000 km |
| Abschluss | ja, über uns | ja, über Partner |
Wer hinter den Tarifen steht
In drei Schritten zum Schutz
Tarif wählen
Reparaturkosten, Anschlussgarantie oder Mini-Kasko. Ein Vergleich, alle Anbieter.
Online abschließen
REKOGA-Tarifrechner direkt nutzen, sofortiger Vertragsschluss möglich.
Im Schadensfall
Werkstatt-Rechnung einreichen, Versicherer übernimmt direkt nach Bedingungen.
Schadensfall: Schritt für Schritt
- Defekt dokumentieren. Fehlerbild, Warnleuchten und Kilometerstand festhalten. Bei Verdacht auf Motor- oder Getriebeschaden nicht weiterfahren — Folgeschäden gefährden die Erstattung.
- Vor der Reparatur melden. Den Schaden zuerst beim Versicherer anzeigen, nicht erst nach der Reparatur. Eine Freigabe vor Reparaturbeginn ist bei beiden Anbietern der übliche Weg.
- Kostenvoranschlag einholen. Die Werkstatt erstellt einen Kostenvoranschlag — er ist die Grundlage, auf der der Versicherer den Fall prüft.
- Freigabe abwarten, reparieren lassen. Nach der Freigabe repariert die Werkstatt, du reichst die Rechnung ein.
- Erstattung nach Tarif. REKOGA erstattet 50 bis 100 Prozent von Material und Lohn, Happysurance den Lohn voll und das Material gestaffelt nach Laufleistung. Bei Fragen bleiben wir als Makler an deiner Seite.
Der häufigste vermeidbare Fehler: erst reparieren, dann melden. Halte die Reihenfolge ein und bewahre alle Belege auf — inklusive der Wartungsnachweise, denn ein lückenloses Serviceheft ist bei beiden Anbietern die Basis für die Erstattung. Wie die Schadenmeldung bei deinem Anbieter genau abläuft, steht auf den Detailseiten zu REKOGA und Happysurance.
Worauf du beim Tarif achten solltest
Die Tarife unterscheiden sich nicht nur im Preis. Diese Punkte machen im Schadensfall den Unterschied:
- Wie hoch ist die Erstattung — fester Prozentsatz wie bei REKOGA (50/75/100 %) oder km-Staffel wie bei Happysurance (Material 100 bis 40 %)?
- Wo liegt die Deckelung — pro Jahr (REKOGA: 10.000 EUR) oder je Baugruppe (Happysurance: 2.500–7.500 EUR)?
- Wie lang ist die Wartezeit — 30 Tage bei Happysurance, 0 bis 60 Tage je Stufe bei REKOGA?
- Passt dein Auto in die Annahmegrenzen (Alter, Kilometerstand, Leistung)?
- Wie ist dein E-Auto oder Hybrid geregelt — im Tarif enthalten oder als eigener Tarif?
- Welche Laufzeit gilt — 12 Monate bei Happysurance, 12 bis 36 Monate bei REKOGA — und wie weit reicht der Schutz im Ausland?
Zwei dieser Punkte werden im Alltag am ehesten unterschätzt: die Deckelung und die Staffel. Ob 10.000 EUR pro Jahr oder 2.500 bis 7.500 EUR je Baugruppe gelten, entscheidet bei einem kapitalen Motorschaden über mehrere tausend EUR Unterschied — und die km-Staffel beim Material macht denselben Tarif für ein Auto mit 40.000 km deutlich wertvoller als für eines mit 140.000 km.
Mythen-Check: was wirklich stimmt
Kleines Glossar zur Reparaturkostenversicherung
- Wartezeit
- Zeitraum zwischen Vertragsabschluss und Beginn des Schutzes. Bei Happysurance 30 Tage in allen Stufen, bei REKOGA je nach Tarifstufe 0, 30 oder 60 Tage. Schäden innerhalb der Wartezeit sind nicht gedeckt.
- Baugruppe
- Zusammengehörige Bauteile eines Fahrzeugs, etwa Motor, Getriebe oder Elektronik. Happysurance deckelt die Leistung je Baugruppe mit 2.500 bis 7.500 EUR, REKOGA arbeitet mit einer Jahres-Höchstleistung von 10.000 EUR.
- Erstattungsstaffel
- Regel, nach der die Material-Erstattung mit der Laufleistung sinkt. Bei Happysurance: 100 Prozent bis 50.000 km, danach in Stufen bis 40 Prozent. REKOGA staffelt nicht nach Kilometern, sondern erstattet je Tarifstufe fest 50, 75 oder 100 Prozent.
- Anschlussgarantie
- Umgangssprachlich der Schutz, der nach der Werksgarantie weiterläuft. Technisch steckt dahinter meist eine Reparaturkostenversicherung — eine eigenständige Police, unabhängig vom Hersteller.
- Kostenvoranschlag
- Schätzung der Werkstatt über die Reparaturkosten vor Beginn der Arbeiten. Er ist im Schadensfall die übliche Grundlage für die Freigabe durch den Versicherer.
Wo willst du weiterlesen?
Was du zur Auto-Garantie wissen solltest
Was ist eine Reparaturkostenversicherung?
Sie deckt unerwartete Werkstatt-Reparaturen nach Ablauf der Herstellergarantie ab. Versichert sind Motor, Getriebe und Elektronik — bei Happysurance ab der Komfort-Stufe auch Lenkung, Bremsen, Elektrik und Klimaanlage. Schutz greift bei plötzlichen Defekten, nicht bei Verschleiß.
Wann lohnt sich Anschlussgarantie für mein Auto?
Wenn dein Auto kurz vor Ablauf der Herstellergarantie steht (typisch nach 2 oder 3 Jahren) und du es noch mindestens 12 Monate fahren willst. Bei Premium-Marken oft sinnvoller, weil Reparaturen teurer sind.
Was ist der Unterschied zwischen Garantie und Versicherung?
Eine Garantie ist eine vertragliche Zusage des Herstellers oder Händlers für eine bestimmte Zeit. Eine Reparaturkostenversicherung ist eine eigene Police, unabhängig vom Hersteller, mit eigenen Bedingungen und Selbstbeteiligung.
Welche Reparaturen sind versichert?
Je nach Tarif: Motor (Steuerkette, Turbolader, Kolbenring), Getriebe (Automatik, Doppelkupplung), Elektronik (Steuergeräte, Sensoren) — bei Happysurance ab der Komfort-Stufe auch Lenkung, Bremsen und Klimaanlage. Verschleiß ist meist ausgeschlossen.
Kann ich auch ältere Gebrauchtwagen versichern?
Happysurance versichert Pkw bis 3,5 t, bis 10 Jahre / 200.000 km. REKOGA nimmt sogar ältere Fahrzeuge — Pkw bis 4,0 t, bis 15 Jahre / 250.000 km / 300 kW, inklusive Elektro- und Hybridfahrzeugen.
Was kostet eine Reparaturkostenversicherung?
Happysurance startet ab 156 EUR pro Jahr (drei Stufen: Aktiv, Komfort, Premium), REKOGA ab 226 EUR pro Jahr (drei Stufen: Maxx 50, 75, 100). Der genaue Beitrag hängt von Fahrzeug, Alter, Laufleistung und gewählter Tarifstufe ab.
Gibt es eine Wartezeit?
Ja, in der Regel schon. Bei Happysurance gilt in allen Stufen eine Wartezeit von 30 Tagen. Bei REKOGA sind es je nach Tarifstufe 0, 30 oder 60 Tage. Schäden, die vor Ablauf der Wartezeit eintreten, sind nicht gedeckt.
Wie viel wird im Schadensfall erstattet?
REKOGA erstattet je nach Stufe 50, 75 oder 100 Prozent von Material und Lohn, bis 10.000 EUR pro Jahr. Happysurance zahlt den Lohn zu 100 Prozent, das Material aber gestaffelt nach Laufleistung: 100 Prozent bis 50.000 km, danach schrittweise sinkend bis 40 Prozent, gedeckelt mit 2.500 bis 7.500 EUR je Baugruppe.
Zahlt die Vollkasko bei Motor- oder Getriebeschaden?
Nein. Voll- und Teilkasko decken Unfall-, Diebstahl- und Elementarschäden, aber keine technischen Defekte durch normalen Betrieb. Ein Motorschaden ohne Unfall ist kein Kasko-Fall — genau dafür gibt es die Reparaturkostenversicherung.
Ist Verschleiß mitversichert?
Nein. Versichert sind plötzliche, unvorhergesehene Defekte. Verschleißteile wie Bremsbeläge, Kupplungsbeläge oder Reifen sowie Wartungsarbeiten (Inspektion, Ölwechsel) trägst du selbst — das ist bei beiden Anbietern so geregelt.
Kann ich ein E-Auto oder einen Hybrid versichern?
Ja. Bei REKOGA sind Elektro- und Hybridfahrzeuge im normalen Tarif eingeschlossen, inklusive Akku-Schutz — die Antriebsbatterie ist versichert, wenn sie mehr als 75 Prozent ihrer Kapazität verliert. Happysurance bietet für E-Autos einen eigenen Tarif an.
Was muss ich im Schadensfall beachten?
Den Defekt vor Reparaturbeginn beim Versicherer melden und in der Regel einen Kostenvoranschlag der Werkstatt einreichen. Erst nach der Freigabe reparieren lassen — wer ohne Meldung repariert, riskiert die Erstattung. Die genauen Schritte stehen in den Bedingungen deines Tarifs.
Jetzt deinen Wagen absichern
Zwei Reparaturkosten-Tarife im direkten Vergleich — Happysurance ab 156 EUR, REKOGA ab 226 EUR pro Jahr. Online berechnet, direkt abgeschlossen.
Vier konkrete Versprechen
Makler, IHK-geprüft
vD versicherDich GmbH ist Versicherungsmakler nach § 34d GewO — mit geprüfter Erlaubnis im IHK-Vermittlerregister.
Antwort an Werktagen
Schadensmeldung oder Frage zum Tarif: Wir antworten an Werktagen innerhalb von 24 Stunden mit dem nächsten Schritt.
Kein Sprachbot, kein Ticket-Filter
Wenn du anrufst, erreichst du einen Menschen. Wenn du schreibst, antwortet ein Mensch. Keine KI als Erstkontakt.
Marktüberblick statt Einzelanbieter
Wir zeigen die Tarife im Vergleich und sagen, welche Logik zu welchem Fahrzeug passt — ohne versteckte Eigenpräferenz.

