Selbstbehalt-Absicherung

Selbstbehaltversicherung fürs Auto

Sieht deine Vollkasko einen Selbstbehalt von 300, 500 oder 1.000 € vor, übernimmt die Selbstbehalt-Absicherung diesen Eigenanteil im Schadensfall — und deine Schadenfreiheitsklasse bleibt unangetastet. Ab 9 € im Monat.

Tarif berechnen
Wie es funktioniert

Eigenanteil weg, SF-Klasse geschützt

Bei einem Vollkasko-Schaden trägst du normalerweise die vereinbarte Selbstbeteiligung selbst. Die Selbstbehalt-Absicherung erstattet dir genau diesen Betrag. Der eigentliche Vorteil: Kleinschäden unterhalb deiner Selbstbeteiligung regulierst du direkt über Happysurance — die Vollkasko wird nicht eingeschaltet, es gibt keine Höherstufung.

Beispiel: Ein Schaden kostet 900 €, deine Vollkasko hat 1.000 € Selbstbeteiligung. Die Vollkasko zahlt nicht. Ohne Zusatzschutz zahlst du die 900 € selbst — mit Selbstbehalt-Absicherung übernimmt Happysurance den Betrag und deine Schadenfreiheitsklasse bleibt gleich.

Tarife

Basic, Plus und Premium

Welcher Tarif passt, hängt von der Höhe deiner Vollkasko-Selbstbeteiligung ab. In allen Stufen sind bis zu zwei Schäden pro Jahr abgesichert.

Tarifstufen
Basic
Plus
Premium
Preis 9 € / Monat 12 € / Monat 19 € / Monat
Erstattung je Schaden bis 300 € bis 500 € bis 1.000 €
Schäden pro Jahr 2 2 2
Passend bei Vollkasko-SB 300 € 500 € 1.000 €
Tarif berechnen

Bei einer Vollkasko-Selbstbeteiligung von 0 € brauchst du keinen Zusatzschutz. Voraussetzung sind ein Mindestalter von 18 Jahren und ein Fahrzeug ohne unreparierten Schaden. Versicherer: Itzehoer Versicherung.

Vorteile

Warum sich der Schutz lohnt

  • Erstattung deiner Vollkasko-Selbstbeteiligung im Schadensfall
  • Kein Einfluss auf die Schadenfreiheitsklasse — keine Höherstufung
  • Unabhängig von deiner bestehenden Kfz-Versicherung abschließbar
  • Schnelle, unkomplizierte Schadensabwicklung online
Produkt-Praxis

Drei typische Fälle, drei Ergebnisse

Ob und wie die Absicherung greift, entscheidet sich immer an derselben Stelle: Liegt der Schaden unter oder über deiner Selbstbeteiligung? Drei Alltagsszenarien — gerechnet mit einer Vollkasko-Selbstbeteiligung von 500 € — zeigen den Unterschied:

  • Kratzer beim Rangieren, ca. 400 €: Der Schaden liegt unter deiner Selbstbeteiligung, die Vollkasko zahlt keinen Cent. Statt selbst zu zahlen, meldest du den Fall direkt bei Happysurance — die Vollkasko bleibt außen vor, deine Schadenfreiheitsklasse unberührt.
  • Vandalismus-Schaden, ca. 2.400 €: Hier reguliert die Vollkasko und zieht dir 500 € Eigenanteil ab. Genau diesen Betrag holst du dir über die Selbstbehalt-Absicherung zurück. Ehrlich eingeordnet: Weil hier die Vollkasko reguliert, bleibt die Höherstufung deiner Schadenfreiheitsklasse bestehen — die Absicherung nimmt dir „nur" den Eigenanteil ab.
  • Zweiter Fall im selben Jahr: Bis zu zwei Schäden pro Jahr sind in allen Stufen abgesichert. Auch der zweite Parkrempler geht also nicht zu deinen Lasten.

Reparaturkosten sind Schätzwerte und variieren je nach Werkstatt, Region und Schadensbild.

Stufen-Wahl

Basic, Plus oder Premium: die Entscheidungshilfe

Anders als bei vielen Versicherungen musst du hier nichts schätzen: Die passende Stufe ergibt sich direkt aus deinem Vollkasko-Vertrag. Schau nach, welche Selbstbeteiligung dort vereinbart ist, und wähle die Stufe mit demselben Deckel.

Deine Vollkasko-SB
Passende Stufe
Beitrag
Aufs Jahr
300 € Basic (bis 300 € je Schaden) 9 € / Monat 108 €
500 € Plus (bis 500 € je Schaden) 12 € / Monat 144 €
1.000 € Premium (bis 1.000 € je Schaden) 19 € / Monat 228 €
Tarif berechnen

Zur Einordnung: Schon der erste erstattete Schadensfall kann den Jahresbeitrag um ein Mehrfaches übersteigen. Besonders gut passt der Schutz, wenn:

  • deine Vollkasko bei Leasing oder Finanzierung vorgeschrieben ist — meist inklusive Selbstbeteiligung
  • du bewusst eine hohe Selbstbeteiligung gewählt hast, um den Vollkasko-Beitrag zu drücken — die Absicherung fängt das Restrisiko auf
  • deine Schadenfreiheitsklasse wertvoll ist und jede Höherstufung dich über Jahre Geld kosten würde

Und wann brauchst du sie nicht?

  • Deine Vollkasko läuft mit 0 € Selbstbeteiligung — dann gibt es nichts zu erstatten
  • Du hast gar keine Vollkasko — dann ist die Mini-Kasko bzw. Smart-Kasko der passende eigenständige Kleinschaden-Schutz
  • Dich treiben Technik-Defekte um, nicht Blech und Eigenanteil — das ist das Feld der Reparaturkostenversicherung

Tipp: Wenn du ohnehin über einen Wechsel deiner Kfz-Versicherung nachdenkst, rechne die Kombination aus höherer Selbstbeteiligung plus Absicherung einmal gegen die teurere Police mit niedriger Selbstbeteiligung — mehr dazu unter Kfz-Versicherung wechseln.

Einordnung

Abgrenzung: Selbstbehalt-Absicherung, Kasko oder Reparaturkostenversicherung?

Der Sortier-Schlüssel ist hier eine andere Frage als sonst in der Kasko-Welt: Hast du bereits eine Vollkasko? Die Selbstbehalt-Absicherung ist kein eigenständiger Schutz, sondern ein Aufsatz auf deinen bestehenden Kasko-Vertrag. Ohne Vollkasko gibt es keine Selbstbeteiligung — und damit nichts zu erstatten.

ProduktSetzt vorausTypischer FallPreisrahmen
Selbstbehalt-Absicherungbestehende Vollkasko mit SBEigenanteil nach Kasko-Schaden, Kleinschaden unterhalb der SB9–19 € / Monat
Mini-Kasko / Smart-Kaskonichts — eigenständigParkrempler, Kratzer, Dellen ohne Vollkasko9–19 € / Monat, 2 Schäden bis 300/500/1.000 €
Vollkaskogroße eigene Unfallschäden bis zum Totalschadenje nach Fahrzeug und SF-Klasse
Reparaturkostenversicherungnichts — eigenständigtechnische Defekte an Motor, Getriebe, Elektronikab 156 € / Jahr (Happysurance) bzw. 226 € / Jahr (REKOGA)

Wichtig für die Gesamtrechnung: Technische Defekte sind kein Kasko-Fall und laufen an der Selbstbehalt-Absicherung komplett vorbei — bei einem durchschnittlichen Werkstatt-Schaden von rund 1.975 € ein eigenes Risiko mit eigenem Werkzeug. Bei der Reparaturkostenversicherung stehen dir zwei gleichwertige Wege offen: Happysurance mit den Stufen Aktiv, Komfort und Premium ab 156 € im Jahr und REKOGA mit Maxx 50/75/100 und bis zu 100 % Erstattung ab 226 € im Jahr. Den direkten Vergleich findest du unter REKOGA oder Happysurance.

Ablauf

Im Schadensfall: erst rechnen, dann melden

Beim Kasko-Schaden mit Selbstbehalt-Absicherung lohnt ein kurzer Zwischenschritt, den viele überspringen: die Entscheidung, ob die Vollkasko überhaupt eingeschaltet werden muss.

  1. Dokumentieren. Fotos vom Schaden und Umfeld machen, Datum und Ort notieren — bei unbekanntem Verursacher zusätzlich die Polizei verständigen.
  2. Kostenvoranschlag einholen. Erst wenn die Werkstatt den Schaden beziffert hat, weißt du, ob er unter oder über deiner Selbstbeteiligung liegt.
  3. Unter der SB: direkt bei Happysurance melden. Die Vollkasko bleibt komplett außen vor — keine Meldung, keine Höherstufung. Der Kleinschaden wird online reguliert.
  4. Über der SB: Vollkasko wie gewohnt regulieren lassen. Anschließend reichst du die Abrechnung deiner Kfz-Versicherung ein, aus der der abgezogene Eigenanteil hervorgeht — diesen Betrag bekommst du erstattet.
  5. Fristen im Blick behalten. Melde Schäden lieber früh als spät; konkrete Fristen und benötigte Unterlagen regeln die Versicherungsbedingungen.

Der Ablauf ist eine allgemeine Orientierung — maßgeblich sind die Versicherungsbedingungen der Itzehoer Versicherung. Rechtliche Hinweise ersetzen keine Rechtsberatung im Einzelfall.

Klartext

Mythen-Check zur Selbstbehalt-Absicherung

„Am besten fahre ich mit 0 € Selbstbeteiligung."
Nicht unbedingt. Eine Vollkasko ohne Selbstbeteiligung ist spürbar teurer als dieselbe Police mit 300, 500 oder 1.000 € Eigenanteil. Die Kombination aus höherer Selbstbeteiligung und Selbstbehalt-Absicherung kann unterm Strich günstiger sein — rechne beide Varianten einmal durch.
„Die Selbstbehalt-Absicherung ersetzt meine Vollkasko."
Nein — sie setzt sie voraus. Ohne Kasko-Vertrag gibt es keine Selbstbeteiligung, die erstattet werden könnte. Wer keine Vollkasko hat und trotzdem Kleinschäden absichern will, ist bei der Mini-Kasko richtig.
„Eine Höherstufung kostet mich doch kaum etwas."
Eine Rückstufung wirkt nicht einmalig, sondern über Jahre: Du zahlst so lange einen höheren Beitrag, bis du die verlorenen schadenfreien Jahre wieder aufgeholt hast. Genau deshalb ist es so wertvoll, Kleinschäden ohne Einschaltung der Vollkasko zu regulieren.
„Zwei Schäden pro Jahr — das reicht doch nie."
Für ein Produkt gegen Eigenanteile ist das realistisch bemessen: Es geht um den Kasko-Fall, nicht um Alltagskratzer im Wochentakt. Wer in einem Jahr mehr als zwei Kasko-Schäden meldet, hat ohnehin ein anderes Thema als die Selbstbeteiligung.
Häufige Fragen

FAQ zur Selbstbehalt-Absicherung

Was ist die Selbstbehalt-Absicherung?

Eine Zusatzversicherung, die im Kasko-Schadensfall deine vereinbarte Selbstbeteiligung erstattet. Du musst den Eigenanteil also nicht selbst tragen. Zusätzlich bleibt deine Schadenfreiheitsklasse geschützt, weil sich kleinere Schäden ohne Einschaltung der Vollkasko regulieren lassen.

Für wen ist die Selbstbehalt-Absicherung sinnvoll?

Für alle mit einer Vollkasko-Selbstbeteiligung von 300 €, 500 € oder 1.000 € — häufig bei Leasing- und Finanzierungsverträgen vorgeschrieben. Bei 0 € Selbstbeteiligung brauchst du keinen Schutz.

Wie oft kann ich sie im Jahr nutzen?

Je nach Tarif bis zu zwei Schadensfälle pro Jahr, mit einer Erstattung von bis zu 300 € (Basic), 500 € (Plus) oder 1.000 € (Premium) pro Fall.

Ist die Selbstbehalt-Absicherung von meiner Kfz-Versicherung abhängig?

Nein. Sie kann unabhängig von deiner bestehenden Kfz-Versicherung abgeschlossen werden und ergänzt sie um zusätzliche Sicherheit.

Bleibt meine Schadenfreiheitsklasse wirklich erhalten?

Bei einem Kleinschaden unterhalb deiner Selbstbeteiligung springt die Vollkasko gar nicht ein — Happysurance übernimmt die Kosten direkt. Dadurch wird keine Höherstufung ausgelöst und dein Beitrag steigt nicht.

Was passiert, wenn der Schaden über meiner Selbstbeteiligung liegt?

Dann reguliert deine Vollkasko wie gewohnt und zieht den vereinbarten Eigenanteil ab — genau diesen Betrag erstattet dir die Selbstbehalt-Absicherung. Die Rückstufung durch die Vollkasko-Nutzung selbst kann sie in diesem Fall nicht verhindern; der Schutz der Schadenfreiheitsklasse greift bei Kleinschäden unterhalb der Selbstbeteiligung.

Was ist der Unterschied zur Mini-Kasko?

Die Mini-Kasko ist ein eigenständiger Kleinschaden-Schutz, der keine Vollkasko voraussetzt. Die Selbstbehalt-Absicherung ist das Gegenstück für alle, die bereits eine Vollkasko haben und nur den Eigenanteil loswerden wollen.

Zur Mini-Kasko →

Deckt die Selbstbehalt-Absicherung auch Motor- oder Getriebeschäden ab?

Nein. Technische Defekte sind kein Kasko-Fall und damit auch kein Fall für die Selbstbehalt-Absicherung. Dafür gibt es die Reparaturkostenversicherung — wahlweise von Happysurance (ab 156 € im Jahr) oder REKOGA (ab 226 € im Jahr).

Zur Reparaturkostenversicherung →

Was kostet die Selbstbehalt-Absicherung im Jahr?

Aufs Jahr gerechnet 108 € (Basic), 144 € (Plus) oder 228 € (Premium). Zum Vergleich: Eine einzige erstattete 1.000-€-Selbstbeteiligung entspricht mehr als vier Premium-Jahresbeiträgen.

Lohnt sich der Schutz bei Leasing oder Finanzierung?

Gerade dort: Leasing- und Finanzierungsverträge schreiben die Vollkasko meist vor, häufig mit Selbstbeteiligung. Die Absicherung nimmt dir diesen Eigenanteil ab, ohne dass du am vorgeschriebenen Kasko-Vertrag etwas ändern musst.

Auch interessant: Leasing-Rückgabeschutz →

Direkt zum Tarif

Selbstbehalt jetzt absichern

Selbstbeteiligung eingeben, Tarif wählen, online abschließen — ab 9 € im Monat.

Tarif berechnen